Lorenzer Glasfenster
Stained-glass windows,  Church of St Lorenz, Nuremberg
Die Glasfenster im Nordturm der Nürnberger Kirche St. Lorenz
Windows in the north tower of the Church of St Lorenz

Info


Glasfenster

Stained-glass window

Kirchen-
Fenster

Church window

1964


Nach dem Zweiten Weltkrieg, als alles zerstört war, sollten auch die historischen Gebäude in Nürnberg wieder hergestellt werden. In den Türmen der Lorenzkirche sollten alle vier Fenster in zeitgenössischer Kunst ersetzt werden. wolfgangFRIES' Freund, der Stadtbaudirektor Julius Lincke (1909–1991) und der damalige Pfarrer der Lorenzkirche Willy Geyer unterstützten das Projekt. wolfgangFRIES entwarf hierfür vier Glasfenster mit den vier Evangelisten (Johannes, Matthäus, Markus und Lukas).

Leider fielen Markus und Matthäus einem Besucherkiosk zum Opfer. Jedoch strahlen Johannes und Lukas in voller Farbenpracht und laden zum längeren meditativen Betrachten ein.

©  Die Bilder der beiden Glasfenster sind dem Gemeindeblatt der Gemeinde St. Lorenz + Heilig Geist (November 2002) entnommen. In der farbigen Version sind die Evangelisten nebeneinandergestellt und nachkoloriert.

After the devastation of the Second World War, the reconstruction of Nuremberg began, with many historic buildings restored to their original state. The four windows in the church towers of St Lorenz, however, were to be replaced with contemporary works. The stained-glass window project was supported by Julius Lincke (1909-1991), a friend of wolfgangFRIES and municipal planning director at the time, and by the parish priest, Willy Geyer.  

wolfgangFRIES designed four stained-glass windows depicting the Evangelists, Matthew, Mark, Luke and John. Unfortunately, those showing Matthew and Mark had to make way for a visitors’ kiosk, but Luke and John can still be seen in their full glory and are truly arresting.  

© Photographs of the two stained-glass windows are taken from the magazine of the parish of St Lorenz + Heilig Geist (November 2002). The full-colour versions show the Evangelists side by side and are hand-coloured. 

Om

Über Auftragsvergabe, Symbolik und Assoziationen
Commission, symbolism, associations

wolfgangFRIES

Der Künstler, wolfgangFRIES, schrieb (im Gemeindeblatt der Gemeinde St. Lorenz + Heilig Geist, November 2002) dazu, wie es zur Auftragsvergabe kam und welche Symbolik in den Fenstern verborgen ist:

Wir reden jetzt von angewandter Kunst, ob es sich dabei um bemalte Wand, Farbglasfenster, Illustration oder Plakat handelt, aus verschiedenen Bereichen werden dem Künstler Aufgaben angetragen, sei es Sport, Musik, Theater, Kleingärtnertum, in jeder Sparte heißts für ihn - sich hineinversetzen, einfühlen, sich identifizieren, einem guten Schauspieler vergleichbar, der in jede Rolle hineinsteigen können muss.

Völlig anders jedoch verhält es sich bei Aufträgen in kirchlicher Kunst, aus religiöser Welt. Während du zum Beispiel ein miserabler Schachspieler sein kannst oder gar keiner, ein gutes Plakat für ein Schachturnier sollte kein Problem sein - gilt in der kirchlichen oder religiösen Kunst nicht das Mimen, sondern das Sein. Auf diesem Sektor wird vom Betrachter, ob bewusst oder unbewusst, nur das Echte übernommen. Kirchenleute würden da sagen „was Verkündigungscharakter hat“.

Ein Jahr nach der Heimkehr aus der Gefangenschaft (1949) hatte der Maler Wolfgang Fries sich auf den Weg begeben: herauszufinden, was nach Weglassen des rituellen Beiwerks und formalen Ornaments die eigentliche Essenz der Religion ist.

Er merkte schnell, „rein wissenschaftlich“ geht das nicht, unabdingbar ist dabei die eigene Einkehr nach innen, das Bohren nach dem WER BIN ICH, das Praktische, das Erproben von Entdecktem. Unversehens war er da zum Mystiker geworden, was ja vom griechischen Wort "die Augen schließen" kommt, nämlich die Augen schließen für den Wirbel der Außenwelt.

Gerade die Mystik war es, die Baudirektor Julius Lincke - eher unglücklich - liebte. Julius Lincke - der sich als Restaurator der Lorenzkirche einen weltbekannten Namen gemacht hat.

So kann sich einer vorstellen, dass es für ihn, den Julius Lincke, genau der richtige Mann war, als er eines Tages den Maler Wolfgang Fries kennenlernte. Zumal ja beide noch der Wunsch verband, den künstlerischen Ausdruck zu finden, für echte, innere Vorgänge. Selten trifft jemand eine so glückliche Ergänzung von Eigenschaften und Anliegen, als sie bei den genannten Wesen gegeben war. Sie wurden Freunde.

Eines Tages wurde der Auftrag ausgeschrieben, Farbglasfenster für die vier unten sich in den Türmen befindenden Fenster zu schaffen, in der Lorenzkirche. Julius Lincke schlug den Maler Wolfgang Fries vor, der zwei Jahre zuvor das Mittelfenster der Mögeldorfer Kirche geschaffen hatte. Ein „Vitamin B“ (Beziehungen), das diesmal weder auf Geld noch auf Vetternschaft beruht, sondern auf dem Bewusstsein, dass etwas Echtes herauskommen sollte.

Vorgeschlagen werden für ein kirchliches Werk ist aber nicht gleichbedeutend, dass dann schon die Hürde des Kirchenrates überwunden wäre. So begann also ein zähes stilles Tauziehen. Selbst da wars - damals wie heute noch in der Politik. Nie sagt einer, dieser Mann gefällt mir nicht - es ist immer rein nur „das Konzept“ - und da ja bei Laien die Frage des WAS und die Frage des WIE hoffnungslos verwischt wird - oder sich aus dem WAS gar nicht herausbewegt, war des Änderns kein Ende - fast wäre es gar nicht zum „Endern“ gekommen.

Jedoch, o Wunder, in der letzten Sitzung beim allerletzten Termin wurde Wolfgangs Vorschlag angenommen und das haargenau vor 40 Jahren (1962). Vier Fenster für die vier Evangelisten sollten erstellt werden, mit ihren typischen Symboltieren und für die jeweiligen Evangelisten typischen Situationen.

Zwei Fenster entfielen wegen des Einbaus der Mesnerstube. Geblieben ist ein Johannesfenster, ein Lukasfenster.

Einige Worte über den Inhalt. Die Betrachtung geht bei Kreationen von Wolfgang Fries grundsätzlich von unten an. (So auch das Mögeldorfer Fenster)

Johannes, „der Augenschließer“ der Vierheit. Bei ihm sind unten verschiedene Formen des Gebets gezeigt - klar bewusst wurde da auch an andere Religionen gedacht, außer der christlichen - heute darf es der Wolfgang sagen.

Darauf kommt der jugendliche Johannes, dessen Kopf dem Turiner Grabtuch Christi nachgefühlt wurde (wie übrigens alle Christusköpfe in Mögeldorf). Das Ergebnis eines Jahres - eines ganzen Jahres täglichen Dranbleibens an dem abgedruckten Christuskopf aus Turin (welches übrigens alle fünf Jahre von „echt“ zu "Fälschung“ pendelt). Unter uns - es ist echt. Auch das, das Ergebnis eines Jahres: „So muss er ausgesehen haben, der mit dem Strick die Händler und Krämer aus dem Tempel trieb.“

Unter dem Adler die Dreiecke von Wasser und Wein, die sich im Zwickel zum Davidstern fügen, oben, die laut Johannes des Täufers auf und nieder steigenden Engel auf jegliches Menschen Sohn.
     
Links daneben Richtung Karolinenstraße, das Lukasfenster. Der Evangelist Lukas soll vor seiner Erweckung Maler gewesen sein. Maler sind praktisch, deshalb geht es „unten“ praktisch los, das Gelesene in die Tat umsetzen. Wir sehen Lesende - genau dieselben, die dann wie es im Buch der Bücher steht, ihren Nächsten speisen, tränken, trösten. Die Gleichheit der Köpfe bedeutet, dass es eben der, der es liest, auch tut.

Darüber ist Lukas mit seinem Symboltier, dem Stier, zu sehen. Darunter die zwei Dreiecke in deren eines die Krippe (Geburt) komponiert ist - ins andere das Kreuz (Tod).

Wieder die beiden Komponenten des Davidsternes. Um es einfach zu sagen, die Vereinigung von Geist und Materie - heutzutage weithin als YIN und YANG - im Tai Chi vereint - bekannt. Darüber die Engel der Bewegung.

wolfgangFRIES 

Christian Schmidt (Dekan, 2002)

Im Gemeindeblatt der Gemeinde St. Lorenz + Heilig Geist, November 2002 erklärte Dekan Christian Schmidt, welche Symbolik und Assoziationen in beiden Glasfenstern des Nordturms der Lorenzkirche, Nürnberg zu entdecken ist:

Über dem großen Jubiläum „50 Jahre Wiederaufbau St. Lorenz“ wäre ein Kleineres fast übersehen worden: seit 40 Jahren wird die Nordturmhalle der Lorenzkirche von bunten Glasbildern geschmückt. Geschaffen hat sie der Künstler Wolfgang Fries (der auf unsere Bitte hin selbst etwas dazu geschrieben hat. siehe Text oben). Es ist ihm gelungen, die Strukturelemente gotischer Glasfenster aufzunehmen und doch etwas ganz Eigenes zu schaffen, das zu Meditation und Gebet einlädt.

Die in jeder Hinsicht hochstehenden Fenster finden oft nicht die Beachtung, die sie verdienen, weswegen sie hier ein wenig näher betrachtet werden sollen:

Im Mittelpunkt steht jeweils ein Evangelist, als Mensch dargestellt und sein Symbol neben sich. Bei Lukas (Gedenktag 18. Oktober) ist das der Stier, bei Johannes (Gedenktag 27. Dezember) der Adler.

Unter den Symbolen weisen jeweils zwei griechische Worte auf für den Evangelisten Charakteristisches hin:  Bei Lukas, Krippe und Kreuz zugeordnet, die Worte Werden (Genesis) und Tod (Thanatos), bei Johannes die Worte Wasser (Hydor) und Wein (Oinos).

Im Bildfeld darunter entdecken wir bei Lukas zwei Männer, die im Wort Gottes lesen und dann, davon angeregt, das Gelesene in die Taten der Barmherzigkeit umsetzen. Unter dem Adler des Johannes weisen auf der einen Seite die Krüge auf das Wandlungswunder von Kana in Galiläa hin, auf der anderen sind Menschen in verschiedenen Gebetshaltungen dargestellt.

Über den Evangelisten künden Engel die frohe Botschaft und Gottes Lob, beim Johannesfenster steigen sie auf und nieder (Joh. 1, 51: Christus spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und hinabfahren über dem Menschensohn.)

Die Bilder im Maßwerk oben zeigen Christussymbole, und - im Nordfenster - einen Davidstern. Die einzige Darstellung eines Davidsterns in der Lorenzkirche verweist uns auf die Wurzeln des christlichen Glaubens im Judentum.

Auch für die Südturmhalle waren Evangelistenfenster geplant. Der Plan wurde nicht weiter verfolgt, weil hier die Mesnerstube und die Loricama ihren Platz fanden.

Christian Schmidt (Dekan)

©  Die Bilder sind dem Gemeindeblatt der Gemeinde St. Lorenz + Heilig Geist (November 2002) entnommen.


wolfgangFRIES

In the St Lorenz + Heilig Geist parish magazine in November 2002, the artist wolfgangFRIES describes how the stained-glass windows were commissioned and explains the symbols within them:

What we’re talking about is applied art – murals, stained-glass windows, illustrations, posters and so on; art  commissioned by a particular section of society, such as a sports or music enthusiasts, theatres or an allotment association. For a commission like this, the artist has to immerse themselves completely in the world of the individuals they are working for, to identify with them and take on a role in much the same way as a good actor does.  

With church or religious art, it’s quite different. Whereas a dreadful chess-player – or even a non-chess player – can still design a good poster for a chess tournament, in church or religious art, it’s not the action that matters but the ‘being’. Consciously or not, observers see only what is authentic, what church people would describe as ‘having the character of a proclamation’.  

In 1949, a year after returning home following his years as a POW, the painter Wolfgang Fries embarked on a journey to discover the true essence of religion, once all the rituals and formal ornamentation have been stripped away. But he soon realised that this was impossible to do on the ‘purely academic’ level; instead it required introspection, an exploration of WHO AM I, practice, experimentation and discovery. He unexpectedly became a mystic — a term derived from the Greek for ‘closing one’s eyes’ to the hustle and bustle of the outside world.  

It was precisely this mysticism that urban planning director Julius Lincke loved so much, unfortunately – the same Julius Lincke who had risen to world renown as the restorer of the Church of St Lorenz.  

So when Julius Lincke met Wolfgang Fries one day, it’s not difficult to imagine that he had encountered exactly the man for the job. The two of them were united in their wish to express authentic inner processes through their art. Rarely do two such complementary people meet. Wolfgang and Julius became friends.  

One day, an invitation to tender was issued for the four lower stained-glass windows in the towers of the Church of St Lorenz. Julius Lincke proposed the painter Wolfgang Fries, who had created the central window in the church at Mögeldorf two years earlier. It was a contact based not on financial incentives or nepotism but on the realisation that something authentic was required.  

Being put forward to create a piece of ecclesiastical art, however, is not the same as overcoming the hurdle that was the ecclesiastical council.  A rigorous yet silent tug of war began; the kind of battle we still see in politics today was already happening back then. Nobody ever said ‘I don’t like this man’. It was only ever ‘the design’ they didn’t like. For the average person, the WHAT and HOW of something like this are hopelessly blurred, and the entire debate will often revolve purely around the WHAT. And so began a story of never-ending changes, of amendments that threatened never actually to end.  

But then (miracle of miracles!), during the last session of the final day of meetings, Wolfgang’s proposal was accepted, 40 years ago to the day, in 1962. Four windows depicting the four Evangelists in typical situations with their symbolic animals were to be created.  

But the addition of a verger’s room meant two of the windows were no longer needed, so those of John and Luke were all that remained.  

Let me say a few words about the depictions on these windows. When viewing a creation by Wolfgang Fries, it is generally best to start at the bottom (as with the windows in Mögeldorf).  

Of the four Evangelists, John is the one with the ‘closed eyes’. The bottom of the window shows different forms of prayer, a deliberate reference to religions more generally, including Christianity, as Wolfgang can freely point out today. Above this section stands the young John. His head was inspired by the Shroud of Turin (as were the many heads of Christ in the church of Mögeldorf) and comes as the result of an entire year of unrelenting work on the imprint of Christ’s head on the Shroud of Turin (which, by the way, is regularly proclaimed ‘authentic’ or ‘false’ every five years – but between you and me, it is actually real). Also the result of a year’s work is the realisation that “this is what the whip of cords must have looked like that he used to drive the money changers out of the temple.”  

Beneath the eagle are two triangles representing water and wine, which, when overlaid, form the star of David seen in the spandrel at the top. Above are the ascending and descending angels of the son of every man.  

To the left of this window, on the side of the church facing out to Karolinenstraße, is the window showing Luke. Before his awakening, Luke is said to have been an artist, and because artists are practitioners, the bottom of this window starts with the act of turning what has been read into deeds. It depicts people who are reading – the same people as are described in the book of books as eating and drinking with and consoling their neighbours. The similarity of their heads implies that one who reads about such deeds is likely to perform them as well. Above them is Luke with his symbolic animal, the bull. Beneath that are the two triangles: in one of them is a manger (symbolising birth), in the other a cross (as the symbol of death).    

Once more, the triangles are the two components of the star of David, or, to put it more simply, the union of spirit and material, widely known nowadays as YIN and YANG, united in tai chi. Above them are the angels of the movement.  

wolfgangFRIES 

© Photographs of the two stained-glass windows are taken from the magazine of the parish of St Lorenz + Heilig Geist (November 2002). The full-colour versions show the Evangelists side by side and are hand-coloured.

Deacon Christian Schmidt (2002)

In the St Lorenz + Heilig Geist parish magazine in November 2002, Deacon Christian Schmidt describes the symbolism and associations to be discovered in the two stained-glass windows in the northern tower of the Church of St Lorenz in Nuremberg:

Amid the great celebrations marking 50 years since the reconstruction of the Church of St Lorenz, there’s one small detail that’s been almost entirely overlooked: the 40th anniversary of the coloured stained-glass windows in the hall of the northern tower of the Church of St Lorenz. They were created by the artist Wolfgang Fries, who fulfilled our request to write a short piece about them (see above). Fries picked up on the structural elements of gothic stained-glass windows and successfully turned them into something quite unique, an invitation to pray and meditate.

The windows are formidable in every respect but often receive less attention than they deserve. That’s why I would like to take a closer look at them here:

Each window focuses on an Evangelist, who is depicted as a human figure accompanied by the relevant symbol. Luke, whose feast day is on 18 October, is accompanied by a bull; John, who is celebrated on 27 December, by an eagle.

Beneath the symbols, two Greek words on each window refer to the characteristics of the Evangelists. The manger and cross on Luke’s window are accompanied by the words ‘Genesis’ (‘creation’) and ‘Thanatos’ (‘death’). In John’s window are the words ‘Hydor’ (‘water’) and ‘Oinos’ (‘wine’).

In the section below, Luke’s window depicts two men. They are reading the word of God, which inspires them to perform acts of mercy. Beneath John’s eagle are jars – a reference to the transformation of water into wine at Cana in Galilee. On the opposite side people shown in various positions of prayer can be seen.

Above the evangelist, angels proclaim glad tidings and God’s praises. In John’s window they ascend and descend (John 1:51 – And he said unto him, “Truly, truly, I say to you, you will see heaven opened and the angels of God ascending and descending on the Son of Man.”)

In the tracery above are symbols of Christ and, in the north window, a star of David. It is the only star of David in this church and a reminder that the Christian faith has its roots in Judaism.

Further Evangelists’ windows were planned for the hall of the southern tower but not realised, as the verger’s room and Loricama were located here instead. 

Christian Schmidt (Dekan)

© Images are taken from the magazine of the parish of St Lorenz + Heilig Geist (November 2002).



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(z.B. >> Johannes mit dem Pluszeichen aufklappen).

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